Das Land bremst Putlitz aus vom 21. Januar 2016 Aus der Redaktion des Prignitzers
Abrisspläne für das Wehr behindern Gestaltung des Burggeländes / Keine Chance für Wiedergewinnung des Mühlenteichs
Bürgermeister Bernd Dannemann hadert mit den Abrissplänen für das Stepenitz-Wehr.
Der Abschluss der Sanierungs- und Gestaltungsarbeiten auf dem Burggelände und angrenzenden Bereichen liegen Bürgern und Stadtverordneten von Putlitz besonders am Herzen. Doch angesichts der Pläne des Landesumweltamtes, mittelfristig das Stepenitzwehr abzureißen, dürfte die Umsetzung anders ausfallen als vorgesehen. Der Wasserstand werde weiter sinken, fürchtet Bürgermeister Bernd Dannemann. Dann gebe es aber keine Möglichkeit mehr, wie von vielen Bürgern gewünscht, den Mühlenteich wiederzugewinnen als Freizeit- und stadtbildprägenden Bereich. „Bei so niedrigen Pegelständen kommt dorthin kein Wasser“, konstatierte Dannemann. Fast noch ärgerlicher ist für ihn, dass der Burggraben keinen Anschluss an den Fluss erhält und wie seit einigen Jahren zum stehenden Gewässer wird. Die Folgen sind für die Stadt und Besucher des Burggeländes wenig erfreulich. Der Graben reichert sich immer mehr mit Nährstoffen an, was den Wildwuchs fördert. Die Kommune muss einen erheblichen Aufwand betreiben, damit dieser Teil der Burganlage nicht zur Kloake wird. Ohnehin fällt er gegenüber anderen in den vergangenen Jahren liebevoll und aufwendig wiederhergerichteten Bereichen der historischen Anlage deutlich ab. Für die nächsten Jahren sind weitere Mittel vorgesehen, um Mauern und Bauwerksteile zu sichern, weitere Teile des Geländes aufzuwerten. Die Arbeiten führten zu gestiegenen Besucherzahlen auf dem Gelände der Burg und dem Turm. Der Fluss prägt aber noch in weiteren Teilen der Stadt das Bild von Putlitz. Der gesunkene Wasserstand führt in trockenen Zeiten oberhalb des Wehres zu starken Sedimentablagerungen, was das Landschaftsbild verändert. Auch der Weg der Stepenitz durch die Stadt kann kaum aufgewertet werden. Größere Veränderungen durch die Kommune sind angesichts sind der noch unklaren Gestaltungspläne des Landesumweltamtes kaum möglich. Hoffnungen, das Landesumweltamt, zu einem Verzicht auf seine Abrisspläne bewegen zu können, hat Dannemann kaum noch. „Die Gespräche mit der Landesbehörde laufen schon seit einigen Jahren. Wie die Vorstellung der Pläne in der Dezember-Beratung der Stadtverordnetenversammlung zeigen, haben unsere Einwände und Argumente nichts bewirkt. EU-Wasserrichtlinie und die Pläne für eine komplette Durchgängigkeit der Stepenitz haben für das Landesumweltamt einen höheren Wert als die Wünsche und Anliegen der Bürger.“ Für den Bürgermeister geht es nur noch darum, die für Putlitz am wenigsten belastende Lösung zu erreichen. So muss aus seiner Sicht geklärt werden, wie mit den Restschulden von Putlitz aus dem Anfang der 90er Jahre erfolgten Bau des Wehres umgegangen wird. Für ein auf Wunsch des Landes, abgerissenes Bauwerk weiter zu bezahlen, kommt für ihn nicht in Betracht. Und eine Sohlgleite soll zumindest anstelle des Wehres eingebaut werden, um den Wasserstand der Stepenitz etwas anzuheben. Zudem erwartet Dannemann, dass die Stadt vom Landesumweltamt stärker einbezogen und über den Fortgang der Planungen und Veränderungen am Projekt informiert wird. „Es kann nicht sein, dass der Betroffene, wie bisher, meist zuletzt erfährt, was gerade geschieht“.
Samstag, 23. Januar 2016
2016 ! Und plötzlich ändert oder bewegt sich etwas !!!
Aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung
Prignitz Lokales
Putlitz. Nach wie vor ist die Zukunft des Putlitzer Mühlenwehres ungewiss.
Gespannt sind die Bürger der Stadt, wann es zum nächsten „Sachgespräch“ von Behörden und Putlitzern kommt, wie es auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung angekündigt wurde. Seit Jahren beschäftigen sich das Landesumweltamt, die Kreisumweltbehörde und die Putlitz-Berger Amtsverwaltung mit dem Thema. Seit Jahren erregt es die Gemüter der Putlitzer, dass die Wehrklappe in der Stepenitz auf Betreiben des Landesanglerverbands abgesenkt wurde. In der Folge verlandete der Mühlenteich, der Mühlenkanal mit Stromturbine ist ohne Wasser.
Das Landesumweltamt will die EU-Wasserrichtlinie umsetzen und Fischen in Flüssen durchgängig ermöglichen, in ihre Laichgebiete aufsteigen zu können. Eine Wiederherstellung der alten Stauhöhe, wie es Putlitzer fordern, wird abgelehnt. In einem Schreiben des Landesamtes vom Juli 2015 heißt es: „Rechtlich, wasserwirtschaftlich und haushaltsrechtlich ist die Wiederherstellung der alten Stauhöhe von 1,80 bis 2,20 Meter mit einer Beschickung der Wasserkraftanlage und dem Bau einer neuen Fischaufstiegsanlage mit öffentlichen Finanzmitteln nicht möglich.“ Als Kompromissvariante zum bevorzugten kompletten Wehrabriss wird nun der Umbau der Anlage zu einer kiesigen Sohlgleite angeboten. Dann könnte der jetzige Wasserstand beibehalten werden. Wie Jens Thormann vom Landesumweltamt den Stadtverordneten sagte, sei dies nicht die kostengünstigste, aber eine mögliche Variante. Bürgermeister Bernd Dannemann bezeichnet die Informationen vom Landesamt gegenüber der MAZ als „verwaschen“. Nicht zu verstehen sei, dass das Wehr 1992 erneuert wurde, um dem Hochwasserschutz zu genügen, und es jetzt angeblich für diesen Zweck keine Bedeutung mehr haben soll. „Ich habe den Eindruck, dass der komplette Rückbau bereits beschlossene Sache ist und die Interessen der Bürger, die schon lange an der Stepenitz leben, kaum noch eine Rolle spielen.“ Man habe durchblicken lassen, dass die Stadt die alte Stauhöhe allenfalls wieder erreichen könnte, wenn sie die Wehranlage auf eigene Kosten im Rahmen eines Umbaus mit Fischaufstiegstreppe ausstattet. „Jeder weiß, dass das bei unserem Kassenstand nicht zu packen ist“, sagte Bürgermeister Dannemann. Schließlich müsse die Stadt immer noch den Kredit für den Wehrumbau 1992 bedienen, zu dem sie damals vom Land genötigt wurde.
Von Ulrich Fischer
MEINUNG
Und Plötzlich spannt sich Dannemann vor den Karren! Sehr Merkwürdig.
Jahrelang erzählt man uns, dass kein Weg am Abriss des Mühlenwehres vorbeiführt. So der Stand und die Information aktuell noch bei der letzten Stadtverordnetenversammlung am 17. Dezember 2015. Hier gab es um das Wehr eine Diskussion mit Vertretern der Wasserbehörde des Landes und des Landkreises. Empfohlen und schon in Planung ist eine „Solgleite“. Also kein Anstauen und kein Mühlenteich mehr. Das alles nach EU Richtlinien.
Jetzt erfährt man aus der Zeitung, dass es nicht abgerissen werden muss.
Prignitz Lokales
Putlitz. Nach wie vor ist die Zukunft des Putlitzer Mühlenwehres ungewiss.
Gespannt sind die Bürger der Stadt, wann es zum nächsten „Sachgespräch“ von Behörden und Putlitzern kommt, wie es auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung angekündigt wurde. Seit Jahren beschäftigen sich das Landesumweltamt, die Kreisumweltbehörde und die Putlitz-Berger Amtsverwaltung mit dem Thema. Seit Jahren erregt es die Gemüter der Putlitzer, dass die Wehrklappe in der Stepenitz auf Betreiben des Landesanglerverbands abgesenkt wurde. In der Folge verlandete der Mühlenteich, der Mühlenkanal mit Stromturbine ist ohne Wasser.
Das Landesumweltamt will die EU-Wasserrichtlinie umsetzen und Fischen in Flüssen durchgängig ermöglichen, in ihre Laichgebiete aufsteigen zu können. Eine Wiederherstellung der alten Stauhöhe, wie es Putlitzer fordern, wird abgelehnt. In einem Schreiben des Landesamtes vom Juli 2015 heißt es: „Rechtlich, wasserwirtschaftlich und haushaltsrechtlich ist die Wiederherstellung der alten Stauhöhe von 1,80 bis 2,20 Meter mit einer Beschickung der Wasserkraftanlage und dem Bau einer neuen Fischaufstiegsanlage mit öffentlichen Finanzmitteln nicht möglich.“ Als Kompromissvariante zum bevorzugten kompletten Wehrabriss wird nun der Umbau der Anlage zu einer kiesigen Sohlgleite angeboten. Dann könnte der jetzige Wasserstand beibehalten werden. Wie Jens Thormann vom Landesumweltamt den Stadtverordneten sagte, sei dies nicht die kostengünstigste, aber eine mögliche Variante. Bürgermeister Bernd Dannemann bezeichnet die Informationen vom Landesamt gegenüber der MAZ als „verwaschen“. Nicht zu verstehen sei, dass das Wehr 1992 erneuert wurde, um dem Hochwasserschutz zu genügen, und es jetzt angeblich für diesen Zweck keine Bedeutung mehr haben soll. „Ich habe den Eindruck, dass der komplette Rückbau bereits beschlossene Sache ist und die Interessen der Bürger, die schon lange an der Stepenitz leben, kaum noch eine Rolle spielen.“ Man habe durchblicken lassen, dass die Stadt die alte Stauhöhe allenfalls wieder erreichen könnte, wenn sie die Wehranlage auf eigene Kosten im Rahmen eines Umbaus mit Fischaufstiegstreppe ausstattet. „Jeder weiß, dass das bei unserem Kassenstand nicht zu packen ist“, sagte Bürgermeister Dannemann. Schließlich müsse die Stadt immer noch den Kredit für den Wehrumbau 1992 bedienen, zu dem sie damals vom Land genötigt wurde.
Von Ulrich Fischer
MEINUNG
Und Plötzlich spannt sich Dannemann vor den Karren! Sehr Merkwürdig.
Jahrelang erzählt man uns, dass kein Weg am Abriss des Mühlenwehres vorbeiführt. So der Stand und die Information aktuell noch bei der letzten Stadtverordnetenversammlung am 17. Dezember 2015. Hier gab es um das Wehr eine Diskussion mit Vertretern der Wasserbehörde des Landes und des Landkreises. Empfohlen und schon in Planung ist eine „Solgleite“. Also kein Anstauen und kein Mühlenteich mehr. Das alles nach EU Richtlinien.
Jetzt erfährt man aus der Zeitung, dass es nicht abgerissen werden muss.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Die Stepenitz - Komplexer Vorgang
die Stepenitz
Komplexer Vorgang
Die Diskussion „Wasserkraft contra Naturschutz“ ist keine, die ausschließlich auf die Prignitz beschränkt ist. An unzähligen Stellen entstehen und entstanden in den letzten Jahren kleine Wasserkraftwerke. Wurde die „kleine Wasserkraft“ früher als ökologisch weniger bedenklich eingestuft als große Staudamm-Projekte, warnen Umwelt- und Naturschutzverbände heute auch vor Eingriffen in die Ökologie eines kleineren Gewässers. Die Argumente sind nicht von der Hand zu weisen: Etwa kann sich jeder vorstellen, dass ein schnell fließender Fluss Sedimente besser abtransportiert als ein langsamer angestauter: An der Pritzwalker Dömnitz musste gebaggert werden, weil die Sedimentfracht vor der Kathfelder Mühle das Flussbett immer weiter verflachte und für Hochwasser sorgte. Gleichzeitig sind aber auch die Argumente der Befürworter zu sehen: Selbstverständlich möchten sich die Putlitzer gerne am Mühlenteich erholen, und ebenso wie der Wolfshagener Förderverein Elektrizität mit einer Wasserkraft-Turbine generieren.
Allerdings hilft es weder der einen noch der anderen Seite, nur einfache Argumente auszutauschen: Der Eingriff in ein Gewässer ist ein komplexer Vorgang, die Diskussion darüber und künftige Lösungen sollten dem gerecht werden.
Putlitzer Unterschriftenaktion zur Rettung des Stadtbildes an der Stepenitz - MAZ -
Putlitzer Unterschriftenaktion zur Rettung des Stadtbildes an der Stepenitz
PUTLITZ - Die Bürger von Putlitz machen Druck. Mit einem Handzettel und einer Unterschriftenliste gehen der Stadtverordnete Wilbert Langfeldt, Ortsvorsteher Wolfgang Thätner und Heimathistoriker Herbert Dannehl dieser Tage von Tür zu Tür. Geschrieben steht: „Es droht der Abriss des Wehres. Statt dessen soll unsere Stepenitz in Kaskaden gemächlich stromab plätschernd ein neues Bett ohne Wehr bekommen. Hier geht ein historisch gewachsenes Stadtbild und Biotop verloren. Das wollen wir Putlitzer Bürger verhindern.“
Die Unterschriften sollen den Stadtverordneten vorgelegt werden, an den Wasser- und Bodenverband, die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises und das Landesumweltamt gehen. Auch eine Eingabe im Petitionsausschuss des Landtages ist im Gespräch. „Wir wollen verhindern, dass schon wieder Geld für etwas ausgegeben wird, wovon die Leute vor Ort nichts haben“, sagt Wilbert Langfeldt. So solle lieber die Funktionalität des Wehres wiederhergestellt und die Stepenitz so angestaut werden, dass wieder ein Teich entsteht und auch der Mühlgrabenarm nicht länger trocken liegt, damit durch Wasserkraft Strom erzeugt werden kann in der unter Denkmalschutz stehenden Mühle.
Derweil dafür jetzt die Unterschriften zusammengetragen werden, drückt sich die Stepenitz weiter über die halb angezogene Klappe des zur Wendezeit neu gebauten Wehres. Früher sei mit dem Schottwehr die Oberflächenströmung nicht so stark gewesen wie heute, erinnert sich Siegfried Brack, der an dem Fluss bei Lockstädt groß wurde. Was aber in den vergangenen vier Jahren seit Anhebung der Klappe passierte, ist nördlich der Stadt zu sehen, wo zahllose Bäume in den Bach zu stürzen drohen. Die veränderte Strömung hat das Wurzelwerk der an den Seiten stehenden Bäume selbst dickster Eichen freigespült. Der Bachlauf hat sich offenbar in einem kurzen Zeitraum so schnell verändert wie in den Jahrhunderten zuvor nicht.
Dabei sei Fischaufstieg trotz Wehr schon immer möglich gewesen. „An der einen Seite unter der Wassermühle konnten Fische passieren, in der Mitte wurde der Wasserstand reguliert, und an der anderen Seite ließ sich der Wasserdruck nutzen“, erklärt Wolfgang Thätner an der noch vorhandenen Anlage. (Von Matthias Anke)
Mehr als 700 Unterschriften für den Erhalt des Mühlenteiches gesammelt
Mehr als 700 Unterschriften für den Erhalt des Mühlenteiches gesammelt
PUTLITZ - Eine Bürgerinitiative, die sich gegen den Rückbau des Stepenitzwehres in Putlitz wendet und damit den Mühlenteich erhalten will, schlägt hohe Wellen: Mit jetzt mehr als 700 gesammelten Unterschriften hat sich die Gruppe um den Putlitzer Ortsvorsteher Wolfgang Thätner, den Stadtverordneten Wilbert Langfeldt (Freie Wähler) und den Heimathistoriker Herbert Dannehl den Rückhalt aus der Bevölkerung geholt. So bestärkt, schickten sie in dieser Woche Protestbriefe an sämtliche ins Thema involvierte Institutionen.
„Wie uns bekannt geworden ist, wird von Seiten der Landesregierung und des Landesanglerverbandes geplant, das Putlitzer Stepenitzwehr abzureißen und das vorhandene Gefälle des Flussbettes mit einer Kaskade zu versehen. Damit wäre für immer der seit 350 Jahren bestehende Mühlenteich verschwunden. Dies wollen wir Putlitzer Bürger nicht hinnehmen“, steht geschrieben. Als Grund für den Rückbau wird die Wiederansiedelung von Lachsen in dem Fluss genannt. Doch dazu ließe sich auch ein Schottwehr mit einer Fischtreppe einbauen. So hatte es Jahrhunderte bestanden, bevor Anfang der 1990er Jahre ein folgenreich fehlerhafter Neubau erfolgte. Adressaten dieses Schreibens sind der Prignitzer Landkreis, der Kreistag, der Wasser- und Bodenverband, die Brandenburger Landesregierung, der Landesanglerverband, das Amt Putlitz-Berge, der Putlitzer Bürgermeister und alle Fraktionsvorsitzenden in der Stadtverordnetenversammlung.
Auch den Brandenburger Landtag in Potsdam hat der Fall erreicht. „Wir haben uns dazu am Dienstag dieser Woche beraten“, bestätigt der Landtagsabgeordnete Thomas Domres (Linke) als Vorsitzender des Petitionsausschusses. Diesen bat der Putlitzer Ortsvorsteher Thätner bereits im vorigen Herbst um Hilfe. „Ich will wissen, was genau Sache ist.“
Laut Domres können die Putlitzer in den nächsten Tagen mit der Antwortpost rechnen. Von Rechts wegen ließe sich zum Ergebnis vorab nichts sagen. Nur: „Wir hatten unter anderem den Landrat als Chef seiner Unteren Wasserbehörde um Stellungnahme gebeten.“ Doch selbst wenn keinerlei Planungsabsicht für Putlitz bestünde: Handlungsbedarf gibt es laut dem Mühlenverein „Energiedezent“. Der kann die Wasserkraft nicht mehr nutzen, seitdem vor Jahren mit der Wehrklappe der Wasserspiegel gesenkt wurde. Das Stadtbild habe gelitten. Gebäudeschäden seien die weitere Folge. (Von Matthias Anke)
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